Gehrenberg-Premiumwanderweg

So langsam lerne ich immer mehr kennen hier im schönen Ländle. Da ich leider nicht immer so mobil bin habe ich dieses Wochenende spontan ausgenutzt, dass ich das Auto meines Chefs zur Verfügung hatte. An dieser Stelle auch nochmals vielen lieben Dank dafür.

 

Als gebürtiger Flachlandmatrose nutze ich die Zeit am liebsten die Berge und Schluchten des Schwabenlands mit meiner Kamera zu bewandern. Zuletzt habe ich mich dank der sehr schönen Homepage https://www.outdooractive.com/de/ für die näheren Wanderziele interessiert. Meine Entscheidung viel auf den Premium-Wanderweg "Guck-ins-Land" in der Nähe von Markdorf. Der Wanderweg ist sehr schön ausgeschildert und kann am besten vom Wander-Parkplatz "Vogelsang" aus bewandert werden. Vorweg nur zur Information: falls jemand den Wanderweg selbst gern abgehen möchte, nehmt auf jeden Fall genügend Wegzehrung mit. Entlang des Weges gibt es keine Möglichkeit der Verköstigung, dafür entschädigt die Wanderung immer wieder mit traumhaften Ausblicken.

 

Noch hoch motiviert bin ich gegen 13:00 Uhr in die Runde gestartet, das Ziel einer kompletten Runde noch fest vor Augen. Die Ernüchterung kam jedoch schnell, denn bereits in der ersten halben Stunde erklimmt man den höchsten Punkt der Tour in einem kurzweiligen aber steilen Anstieg. Die ca. 10 Kilogramm Kameraausrüstung und Verpflegung hingen mir wie ein Stein auf dem Rücken und ließen die anfängliche Motivation schnell auf ein Minimum schrumpfen. 

Nach knapp 35 Minuten habe ich dann endlich den Aussichtsturm auf dem Gehrenberg erreicht, Zeit für eine Pause.

 

Der Turm ist knapp 34 Meter hoch und ein komplexes Gerüst aus Holz und Stahl. Nach ca. 15 Minuten Rast habe ich mich dann an den Aufstieg gewagt.......schnell übermannte mich jedoch die Höhenangst und so machte ich bereits auf halber Höhe mit den Händen an das Geländer gekrallt wieder kehr.

 

Von meiner ersten Niederlage noch enttäuscht entschloss ich mich den Rundweg einfach weiter zu bewandern um eventuell schöne Foto-Spots zu erkundschaften. Der Weg ist sehr abwechslungsreich und führt sowohl durch Wälder, über Obst-Wiesen, als auch entlang offener Flächen mit tollen Blicken ins Land und zum Bodensee. Da mir das Wetter für tolle Landschaftsfotos nicht sonderlich entgegenkam hier ein Beispiel ohne viel Farbe:

Schnell waren die Anstrengungen der ersten halben Stunde vergessen, die wunderschönen Panoramen und und tollen Wälder bieten tatsächlich genug Abwechslung um jeden bei Laune zu halten.

 

Ich habe dann noch einige Abstiche vom eigentlichen Wanderweg gemacht um hier und da noch nach schönen Motiven zu suchen aber leider war mir das Licht an diesem Tag nicht hold. Ich habe mich daher darauf verlegt einige intimere Aufnahmen der Wälder zu machen, da ich immer noch inspiriert bin von der Arbeit Simon Baxters. Ich denke es bedarf noch einiger Arbeit und Zeit bis ich die Stimmung eines märchenhaften Walds tatsächlich in einem Bild festhalten kann. Mit den Bildern die ich jetzt bei schlechtem Licht machen konnte bin ich dennoch einigermaßen zufrieden. Einen kurzen Moment habe ich immerhin doch ein wenig Sonne bekommen:

Ich hoffe es gefällt euch auch, ich finde es jedenfalls gelungen. Insgesamt habe ich meine Ausrüstung an diesem Tag knapp 22 Kilometer über Stock und Stein getragen und kann nicht oft genug betonen wir sehr sich vernünftige Wanderschuhe für solche Ausflüge lohnen. Nebenher war dies natürlich auch mein erster Feldtest für den neuen Kugelkopf und ich muss sagen ich bin sehr zufrieden. 

 

Bis dahin wünsche ich schöne Herbsttage und freue mich über Kommentare, Feedback und Likes und vielleicht hat ja auch mal jemand einen Vorschlag für den nächsten fotografischen Ausflug. Machts gut!

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